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Gute Weine erkennen

Informationen über beste Weine- Anbau, Herkunft und Empfehlung

Europa ist bekannt für seine erstklassigen Weinanbaugebiete sowohl in Frankreich, Italien und auch in Spanien. Auch Deutschland ist weltweit bekannt mit nennenswerten Jahrgängen und hochklassigen Prädikatsweinen. Vor allem im Weißweinanbau können wir überzeugen und exportieren diesen in viele Teile dieser Welt. Dieser kleine Ratgeber gibt Auskunft über die bekanntesten Weinanbaugebiete und gute Weinsorten. Zu welchen Gerichten gute Weine passen, woran Sie gute Weine erkennen und worauf Sie beim Weinkauf achten sollten. Unser Restaurant Tester hat für Sie die wichtigsten Informationen zusammengefasst.

Beste Weine und Anbaugebiete in Deutschland

Beste Weine DeutschlandAnbaugebiete in Deutschland
Ahr: Vor allem bekannt durch die Rotwein Produktion mit fast 90 %.
Baden: Mit wohl der größten Anbaufläche für Spätburgunder in Deutschland. Zu Beginn des 19 Jahrhundert war Baden das größte Weinanbaugebiet in Deutschland. Merkmale sind füllige und robuste Weine mit milder Säure.
Franken: Im Laufe der Jahrhunderte schrumpfte die Größe dieser Weinregion. Überwiegend trockene und weiße Weine mit ca. 80%. Typisch für diese Region ist die flache und dickbauchige Bocksbeutelflasche.
Pfalz: Die Pfalz gehört mit zu den wichtigsten Weinanbaugebieten in Deutschland. Zu circa 60% werden Weißweine angebaut. Die Merkmale wechseln in dieser Region stark. Es finden sich trockene und süße Rieslingsorten von Spitzenqualität.
Mosel: Bekannt schon aus der Römerzeit. Der legendäre Ruf dieses Gebiets findet seinen Ursprung, als der Trierer Kurfürst Clemens Wenzeslaus Ende des 18. Jahrhundert anordnete, dass an der Mosel nur noch Rieslingsorten angebaut werden darf. Überwiegend Weißweinanbau. Merkmale sind Weine mit fruchtiger Säure und feinem Duft.
Rheingau: Seit circa 500 Jahren wird ausschließlich der Riesling angebaut. Der heutige Kabinettwein findet seinen Ursprung durch den Cabinettkeller in dem die besten Weine gelagert wurden. Der Riesling ist feinfruchtig, elegant, extraktreich und häufig mit feiner Süße.
Rheinhessen: Hauptsächlich Weißweine die oftmals etwas süßlich sind. Jedoch wird ein großer Anteil überwiegend trocken ausgebaut. Der Liebfraumilch hat seinen Ursprung in Rheinhessen.
Sachsen: Das östlichste Weinanbaugebiet in Deutschland produziert überwiegend trockene Weine mit einem fruchtigen Charakter.
Württemberg: Robuste und kräftige Rotweine Weine mit milder Säure zeichnen dieses Gebiet aus.
In Frankreich befinden sich die Anbaugebiete für die besten Weine in Bordeaux, in der Champagne und im Burgund. Weinkenner wissen, dass gute Weine Italiens aus der Toskana kommen. Duero, Penedés und Rioja sind Weinanbaugebiete in Spanien, die für einen guten Tropfen bekannt sind.

Woran erkennt man gute Weine?

Ein guter Weg um dies festzustellen ist die Weinprobe, am besten in einem ausgewählten Restaurant oder bei einem Winzer. Beurteilt wird hierbei die Farbe der Weine. Für einen Weißwein kann diese von einem Hellgelb bis zu Bernsteinfarben reichen. Ein guter Weißwein sollte klar sein und keine kräftigen Farbtöne aufweisen die in das gelb- oder bräunliche gehen. Beim Rotwein hingegen sind gute Weine rubinrot bis einem kräftigen Rot. Rotweine von hoher Qualität zeichnen sich durch eine violettfarbene Färbung im oberen Bereich des Glases aus. Dies erkennen Sie, wenn Sie das Glas in das Licht halten. Entsteht beim Schwenken des Glases ein öliger Film am Glasrand, zeugt dies von einem hohen Alkoholgehalt und einer guten Qualität. Nach dem Dekantieren sollte der Duft der Weine geprüft werden. Gute Weine sollten einen frischen Geruch verbreiten, niemals vermodert, ranzig oder gar staubig. Je nach der Sorte kann ein Duft von Früchten oder Gewürzen wahrgenommen werden. Zu vergleichen ist als Nächstes der Alkoholgehalt der Weine. Der Zuckergehalt der Trauben ist entscheidend für den Gärungsprozess. Weine, deren Trauben aus der Spätlese stammen, haben einen relativ hohen Zuckergehalt was bei vielen Menschen zu Kopfschmerzen führen kann. Nun erfolgt die Prüfung des Buketts und des Geschmacks. Beurteilt wird die Süße, die Balance, die Säure, der Körper und die Bitterkeit. Achten Sie darauf das Weine niemals warm gelagert oder gekauft werden, dies führt zu Qualitätsverlusten.

Wozu passt Weißwein?

Wozu passt WeißweinRieslinge sind gute Weine, die ausgezeichnet zu gebratenem Fisch, zum Eintopf, zu leichten Soßen, zu Innereien und zu kräftig gewürztem Käse passen. Da kommen die Sorten, welche säurebetont und trocken sind infrage.
Müller-Thurgau und Burgunder zeichnen durch den herzhaften Geschmack aus. Deshalb kann man sie zu Suppen, zu Salaten, zu gedünsteten Fisch, zu Sahnesoße mit Rindfleisch, Schweinefleisch und auch Kalbfleisch reichen. Passend auch zu einem Gänsebraten mit gut gewürztem Gemüse. Gute Weine eignen sich selbstverständlich auch für Teigwaren aller Art.
Zu vielen Gerichten gehören einfach gute Weine, welche blumig und lieblich sind. So wie der Silvaner, der Rivaner und auch der Reichensteiner. Sie verfügen über eine dezente Restsüße. Fleisch in Sahnesoße und auch herzhaften Desserts sind dazu zu empfehlen.
Ganz anderes verhält es sich, wenn Braten in pikanter Soße oder ein herzhafter Käse auf dem Speiseplan stehen. Hierfür bieten sich die Weine mit einem ausgeprägten Aroma an. Vertreter hierfür sind der Mario-Muskat oder auch die Scheurebe.
Naht das Weihnachtsfest und es gibt Gänsebraten, Ente oder Lamm, öffnet man am besten gute Weine mit einer eleganten Säure. Einige Sorten der Rieslinge, ein von Kerner und ein Müller-Thurgau, sind an dieser Stelle zu nennen.
Vollmundige, fruchtige Weine gehören zu einem aromatischen Dessert. Gute Weine, wie der der Ruländer und die Siegerrebe haben diese Eigenschaften.
Begonnen wird ein gutes Essen mit einem Aperitif. Geschmacklich sind hier die besten Weine mit einer edlen Süße zu wählen. Es bieten sich die Auslesen und Beerenauslesen diverser Rieslingsorten oder auch der Gewürztraminer an.

Wozu passt Rotwein?

Ein trockener und halbtrockener Portugieser, der Trollinger oder der Schwarzriesling sind trockene, säurebetonte und herzhafte Rotweine. Sie passen perfekt zu Pasteten, gebratenem Fisch, gebratenem Schweinefleisch, Kalbfleisch mit herzhafter Bratensoße. Aber auch zu Kurzgebratenem, Eintopf und Eierteigwaren können sie gereicht werden. Gute Rotweine sollte man auch zu einer Käseplatte wählen.
Hingegen der Spätburgunder und auch der Frühburgunder blumige, milde und liebliche Rotweine sind. Diese Weine zeichnen sich durch eine dezente Restsüße aus. Bei den Genießern werden sie zu Rindfleisch in Sahnesoße und zu Fruchtdesserts, getrunken.
Feurige, nachhaltige, samtige Rotweine sind der Spätburgunder, Lemberger und Dornfelder. Gourmets schätzen beste Weine zu Rind in Sahnesoße, Reh, Hirsch und Wildschwein in pikanter Soße. Sie können auch abschließend zum Fruchtdessert gereicht werden.

Darauf sollten Sie beim Weinkauf achten

Zunächst sollte man die Etiketten prüfen. Ihnen sollten Informationen, wie der Jahrgang und der Herkunftsort, zu entnehmen sein. Etiketten für die Weine geben zudem noch Auskunft darüber, wer der Winzer ist und um welches Weingut es sich handelt. Weißweine sollten nicht älter als zwei Jahre und Rotweine nicht älter als drei Jahre sein, wenn man sie im Supermarkt kauft. Beste Weine verlieren nach dieser Zeit deutlich an Qualität. Ein Trugschluss ist, dass nur gute Weine in Flaschen mit Korkverschluss gekauft werden sollten. Beste Weine findet man auch bei Weinflaschen mit Schraubverschluss. Damit gute Weine nicht an Qualität einbüßen, ist beim Kauf darauf zu achten, wie sie in den Geschäften gelagert werden. Auf keinem Fall dürfen sie einer direkten, künstlichen Lichtquelle ausgesetzt sein.

Noch weitere Tips und Anregungen? Wo kaufen Sie am liebsten Ihre Weine ein und welche bevorzugen Sie? Schreiben Sie uns einfach, wir freuen uns auf Ihre Mail.